Mein Name Aseema stammt aus dem Sanskrit und bedeutet unbegrenzt.
Seit 2004 ist dies mein spiritueller Rufname.
Meine Eltern gaben mir am 4. April 1964 ursprünglich den christlichen Namen Magdalene.
In meiner Kindheit und Jugend war ich täglich von Musik begleitet. Meine Brüder übten bereits erfolgreich verschieden Flöten, Gitarre und Laute, Klavier und später die KirchenOrgel, während ich gerade mal das Licht der Welt erblickte und später weder „richtig“ Flöte noch Klavier üben wollte. Für mich bedeutete es die schiere Qual, ein Instrument auf traditionellem Weg lernen zu müssen. Ebenso unzuträglich war für mich die tägliche Auseinandersetzung mit dem streng pietistischen Gottesbild und den dazugehörigen Ritualen in meiner Familie.
Dafür liebte ich Pferde und verbrachte jede freie Minute bei ihnen, draussen und im Wald mit geliehenen Hunden.
Nach der Schulzeit fiel meine Wahl deshalb auf ein Studium der Freien Malerei und Grafik. Freies, intuitives und expressionistisches Gestalten waren Voraussetzung für meine spätere Tätigkeit als Dozentin. Ich begann tiefer in die unverstellte Kunst von Menschen mit mentalen und psychischen Beeinträchtigungen einzutauchen. Zwanzig Jahre widmete ich mich mit Begeisterung dem Sichtbarmachen dieser Künstler:innen und ihrer Kunst.
Bereits während meines Malerei Studiums zeigte sich in mir eine Vorliebe für Orte und Künste mit stiller, meditativer Präsenz – sei es in der Musik von Arvo Pärt oder der in der Malerei von Mark Rothko. Im Tanz, beim Qigong und meiner Liebe zur Natur beim durchstreifen von Wäldern und beim einsamen wandern in den Engadiner Bergen.
Um die Jahrtausendwende begann eine intensive Zeit der spirituellen Suche auf der ich außergewöhnlichen Lehrer:innen, und schliesslich meiner damaligen spirituellen Meisterin begegnen durfte. Auch nachdem meine Suche endete, blieb dieses Feld von Bewusstseinslehrer:innen und ihren zeitlosen Weisheitslehren Teil meines täglichen Lebens- und bis heute Heimathafen.
Aus eigener Betroffenheit heraus bin ich in den letzten Jahren mehr und mehr bei der Erforschung integraler Traumatherapieansätze und der Aufarbeitung Transgenerationaler Traumata in der Einzel-und Gruppenarbeit angekommen.
Zwischendurch konnte ich über viele Jahre bei internationalen Lehrer:innen meine Liebe zum polyphonen Gesang und zu den Gesangstraditionen Bulgariens, Russlands, Georgiens, sowie der Roma und Sinti vertiefen. Das Erleben der Spirituellen Gesänge der Sufis und das singen in einem altrussisch-orthodoxen Ensemble berührten mit dabei besonders tief.
Spiritualität, verkörpertes Bewusstsein und zugleich die Anerkennung, dass Heilungsprozesse auf der Traumaebene notwendig bleiben, sind mir auch in meiner Arbeit als Kinesiologischer Coach extrem wichtig geworden.
Denn: Bewusstsein und Spiritualität allein reichen für die Integration und Heilung von Trauma nicht aus.
Kreativität und neue Heilungswege gehen inzwischen Hand in Hand. Meine Gongmeditationen und Klangbäder werden zusammen mit meinen unzähligen Fotos und Videos auch Onlinepräsenz erhalten.
Heute erlebe ich im spielen und lauschen meiner Gongs:
Ankommen. Transformation. Stille inmitten von Klang. Weite. Geborgenheit. Einssein.
Diese mühelose Meditation und Raum für Transformation möchte ich auch für andere Menschen in eine Form bringen und zugänglich machen.
Ich freue mich gemeinsam mit dir in diese Räume einzutauchen.
Aseema Magdalene Baiker im September 2026
Studium, Ausbildungen, Entdeckungen und Weiterlernen
September 2026 „Intuitives singen zur Körpertambura “ mit Marie-Sophie von Düring, Klangwerkstatt Deutz, Berlin